Neuigkeiten · 01.08.2026
Zwischen S und L liegen zweieinhalbtausend Euro
Wie gibt der Außendienst dem Innendienst mit, was zum Anschluss noch dazugehört?
Zusatzoptionen werden bei der Angebotsanforderung angehakt statt beschrieben — mit Menge und Preis. Monatliche und einmalige Beträge bleiben getrennt ausgewiesen.
Was vorher das Problem war
Ein Auftrag im Geschäftskundenvertrieb ist fast nie nur ein Anschluss: Zum Glasfaseranschluss kommt die Verkabelung im Haus, zur Telefonie kommen Sprachkanäle und Flatrates. Solange das als Satz im Freitextfeld steht, leitet der Innendienst daraus die Variante ab — und liegt manchmal daneben. Auffallen würde das nicht beim Bauen, sondern Wochen später, wenn der Kunde eine andere Zahl erinnert als die im Angebot.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Menge, weil Optionen zählbar sind. Zehn Sprachkanäle sind nicht dasselbe wie einer, und „mehrere“ ist keine Angabe für ein Angebot.
- Monatlich und einmalig bleiben getrennt. Ein Monatspreis und ein Einmalpreis sind nicht addierbar; wer es doch tut, nennt dem Kunden eine erfundene Summe.
- „Auf Anfrage“ zählt nicht mit — sonst wäre die genannte Summe zu klein.
- Der Preis wird mitgeschrieben, nicht später aus dem Katalog gelesen: Ändert sich die Preisliste, muss nachvollziehbar bleiben, was dem Kunden genannt wurde.
- Das Freitextfeld bleibt. Für alles, was in keine Zeile passt — und das gibt es.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
← Ein Preis pro Tarif ist ein Preis zu wenig · Die teuerste Zeile ist die, nach der niemand sucht →