Neuigkeiten · 01.08.2026
Ein Preis pro Tarif ist ein Preis zu wenig
Warum reicht ein Listenpreis je Tarif im Telekommunikationsvertrieb nicht aus?
Der Tarifkatalog führt jetzt eine Preiszeile je Laufzeit: Monatspreis, Einrichtung, Gültigkeitsdatum und Quelle. Dazu eine Tarifübersicht, die dem Vertrieb offensteht — nicht nur der Verwaltung.
Was vorher das Problem war
Wer Preise in einer Vertriebssteuerung pflegt, legt fast immer ein Feld je Produkt an. Die Preislisten der Anbieter sind anders gebaut: Beim einen Tarif kostet der Monat bei kürzerer Laufzeit mehr, beim anderen bleibt der Monatspreis gleich und die einmalige Einrichtung fällt mit der Laufzeit — von vierstellig auf null. Genau dieses zweite Muster ist im Gespräch das stärkere Argument, und in einem einzelnen Preisfeld ist es unsichtbar.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Eine Zeile je Laufzeit mit Monatspreis und Einrichtung. Erst so wird sichtbar, dass die längere Bindung die Einrichtung spart — und das ist der Satz, mit dem verkauft wird.
- Der Stand der Preisliste steht dabei, mit Quelle. Eine Liste von vor drei Jahren sieht sonst so verlässlich aus wie die von gestern; alles Ältere als eineinhalb Jahre wird ausdrücklich markiert.
- Fehlende Preise werden als fehlend gezeigt und nicht als 0,00 €. Die Lücke fragt jemand nach, die Null nicht.
- Die Übersicht steht dem Vertrieb offen. Lag sie hinter dem Stammdatenrecht, schätzt der Außendienst — und eine geschätzte Zahl fällt Wochen später als Abweichung auf.
- Die vorgegebene Laufzeit muss es beim Tarif geben. Sonst wird etwas angefordert, das nicht gebaut werden kann — und dem Kunden wurde schon eine Laufzeit genannt, die es nicht gibt.
- Ein Tarif verschwindet nicht, weil er in einer Quelle fehlt. Das hiesse, einem Verkäufer etwas wegzunehmen, das er gestern verkauft hat.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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