Neuigkeiten · 07.08.2026
Ein Kanalmittel von 6 % kann heißen: alle sauber — oder einer bei 40 %
Wie kontrolliert ein Carrier seinen indirekten Vertrieb, ohne die Daten des Partners zu sehen?
Der Carrier-Zugang zeigt den Kanal jetzt je Partner statt gemittelt: Reaktionszeit bis zum ersten Kontakt, Trichter mit Engstelle, Stornoquote und nie kontaktierte Vorgänge. Daraus entsteht eine Arbeitsliste — „wen rufe ich heute an" — statt eines Berichts. Weiterhin ohne Personen, ohne Beträge, ohne Freitexte.
Was vorher das Problem war
Ein Partnermanager beim Carrier ist in einer besonderen Lage: Er verantwortet ein Ergebnis, das andere erarbeiten, und er sieht die Arbeit nicht. Bekommt er nur Kanalsummen, erfährt er von einem Problem im Quartalsbericht — lange nachdem er hätte eingreifen können. Und wenn er nachfragt, kommt der Satz, den jeder in dieser Rolle kennt: „Die Leads waren schlecht." Dagegen half bisher kein Argument, weil beide Seiten dieselbe Zahl unterschiedlich lasen.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Die Zeit bis zum ersten Kontaktversuch steht jetzt je Partner. Sie entscheidet den häufigsten Streit im indirekten Vertrieb objektiv — und sie ist zugleich die einzige Vertriebszahl, die ein Partner morgen ändern kann: Sie hängt an der Organisation, nicht am Können.
- Der Trichter zeigt je Partner, WO er verliert, nicht dass er verliert. Aus „Partner Nord ist schlecht" wird „Partner Nord erreicht niemanden" — und daraus eine Maßnahme statt eines Gesprächs.
- Die Stornoquote zählt Verträge, nicht Euro. „Wie viel Prozent hält nicht" beantwortet ein Anteil genauso gut, und der Umsatz des Partners geht den Carrier nichts an. Dieselben Schwellen wie in der Storno-Frühwarnung, nur je Partner statt über alles gemittelt.
- Die Prognose ist eine Stückzahl. Der Carrier plant damit Netzkapazität und Technikertermine, nicht Provision. Ohne Geschichte gibt es keine Prognose — eine Zahl, die niemand verantworten kann, ist schlimmer als keine.
- Nie kontaktierte Vorgänge werden erst ab zehn gemeldet. Ein einzelner unbearbeiteter Lead ist Alltag; zehn sind eine Aussage über die Organisation.
- Die Grenze bleibt, wo sie war: keine Ansprechpartner, keine Rufnummern, keine Provisionen, keine Gesprächsnotizen. Sie ist der Grund, warum ein Mandant diese Freigabe überhaupt erteilt — und ein Zugang, dem der Partner misstraut, bekommt bald keine gepflegten Daten mehr.
- Gerechnet wird mit denselben Bausteinen, die der Innendienst sieht. Zwei Rechenwege für dieselbe Zahl wären zwei Gelegenheiten, sich zu unterscheiden — und bei einer Kennzahl, über die zwei Seiten streiten, ist das die schlechteste aller Eigenschaften.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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