Neuigkeiten · 07.08.2026
Ein Nachweis, aus dem sich kein Bewegungsprofil bauen lässt
Wie belegt man Türbesuche im Außendienst, ohne die Mitarbeiter zu orten?
Der Außendienst kann sich an jeder Tür seiner Route einbuchen. televero vergleicht den Standort mit dem Punkt der Tür und verwirft ihn dann. Gespeichert bleiben ausschließlich: welche Tür, wann, wie viele Meter daneben. Dazu misst televero jetzt den Türtrichter — von der Tür bis zum Abschluss.
Was vorher das Problem war
Im Türvertrieb steht am Ende des Tages eine Liste mit Ergebnissen, und niemand kann sagen, ob jemand wirklich vor der Tür stand. Der naheliegende Weg dahin wäre eine laufende Ortung — und der ist auch der falsche: Er erzeugt ein Bewegungsprofil eines Beschäftigten, mit allem, was daran hängt. Gebraucht wird aber gar keine Ortung, sondern eine einzige Antwort: War jemand an dieser Tür? Genau diese eine Antwort speichert televero — und nichts, woraus sich die Frage „wo war er den Tag über?" beantworten ließe.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Der Standort wird im Browser geholt, mit dem Punkt der Tür verglichen und verworfen. Was bleibt, sind drei Werte: Tür, Uhrzeit, Abstand in Metern. Aus einer Reihe von Abständen zu Türen, die ohnehin auf der Route stehen, lässt sich kein Weg rekonstruieren.
- Gemessen wird einmal, nicht laufend. Ein Punkt, kein Verlauf — das ist ein technischer Unterschied mit einer sehr großen Folge.
- Ein Abstand über 100 Metern wird gemeldet, nicht verweigert. Hinterhöfe, Hochhäuser und schmale Straßen verschieben jede Messung; wer hier sperrte, ließe ausgerechnet die Tür unerfasst, an der jemand wirklich war.
- Findet der Adressdienst eine Anschrift nicht — Neubaugebiet, Hinterhaus, falsch geschriebene Straße —, setzt die erste Einbuchung den Punkt. Wer davorsteht, weiß es genauer als jeder Dienst.
- Ist die Messung dabei zu ungenau, wird nichts gesetzt. Ein schlechter erster Punkt aus einer Funkzellenortung läge zwei Straßen weiter, und jede spätere Einbuchung an der richtigen Tür gälte für immer als „abweichend".
- Auf der Route steht in einem Satz, was gespeichert wird und dass es freiwillig ist. Wer wissen will, was ein Knopf mit seinem Standort macht, schlägt dafür keine Anlage auf.
- Dazu kommt der Türtrichter: Türen besucht → jemanden angetroffen → Gespräch geführt → Abschluss. Die Antreffquote steht ganz oben, denn sie ist die wichtigste Zahl im Türvertrieb — wer von hundert Türen zwanzig antrifft, hat kein Verkaufsproblem, sondern ein Zeitproblem.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
← Die Verlustanalyse ist nur so gut wie ihr bequemster Schleichweg · Ein Kanalmittel von 6 % kann heißen: alle sauber — oder einer bei 40 % →