Neuigkeiten · 07.08.2026
Wer empfiehlt, will wissen, ob etwas daraus wurde
Wie belohnt man eine Empfehlung, ohne eine Provision zu versprechen?
Partnermanager bei einem Carrier bekommen einen eigenen Gutschein-Code. Wer sich damit anmeldet, testet fünf Monate statt vier Wochen und behält danach dauerhaft einen Rabatt. Der Empfehlende sieht in seinem Zugang, wer über ihn gekommen ist — Firma, Datum, Stand.
Was vorher das Problem war
Empfehlungen sind im indirekten Vertrieb die stärkste Quelle und die am schlechtesten belegte. Ein Partnermanager, der televero an seine Vertriebspartner weiterreicht, konnte das bisher nur mündlich — und erfuhr nie, ob daraus etwas wurde. Eine Empfehlung ohne Nachweis ist eine Gefälligkeit: Sie kostet Ansehen, wenn es schiefgeht, und bringt nichts zurück, wenn es klappt. Wer ein paar Mal ins Leere empfohlen hat, lässt es.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Der Code meidet I, O, 0 und 1 — genau die vier Zeichen, bei denen sich am Telefon der Hörer verhört und der Leser verliest. Beim Einlösen sind Schreibweise und Bindestrich egal.
- Er wird erzeugt, nicht gewählt. Ein sprechender Code wäre ratbar, und geraten würde er: Er verlängert die Testphase und gewährt dauerhaft Rabatt. Wer Wiedererkennung braucht, bekommt eine Bezeichnung daneben.
- Ein falscher Code bricht die Anmeldung ab, statt sie stillschweigend zu schlucken. Sonst fällt es erst Monate später auf — und dann steht Aussage gegen Aussage darüber, was eingetippt wurde.
- Der Rabatt beginnt am Tag NACH der Testphase. Vorher zahlt niemand; ein Rabatt auf eine Rechnung, die es nicht gibt, wäre eine Zusage ohne Wirkung.
- Bei jährlicher Zahlung kommt er zusätzlich zu den Freimonaten — die beiden Nachlässe greifen nacheinander, nicht alternativ. Auf der Rechnung stehen sie getrennt, damit der Kunde sieht, dass er zweimal etwas bekommen hat.
- Sieben Tage vor Ablauf der Testphase bekommt der Kunde eine Erinnerung, und zwei Wochen vorher steht ein Hinweis im Programm — mit Datum und dem Rabatt im selben Satz. Vorher erfuhr er vom Ende der Testphase an der ersten Rechnung.
- Der Empfehlende sieht Firma, Datum und Stand — sonst nichts. Keine Umsätze, keine Rechnungsdaten, keine Ansprechpartner. Der Code begründet einen Herkunftsnachweis, keinen Einblick: Dass jemand über eine Empfehlung kam, macht sein Geschäft nicht zur Angelegenheit des Empfehlenden.
- Ein Code lässt sich abschalten, aber nicht löschen. An ihm hängt die Herkunft aller darüber geworbenen Kunden; ihn zu entfernen hieße, nachträglich zu behaupten, sie seien von allein gekommen.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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