Neuigkeiten · 08.08.2026
Was man dem Kunden sagt, muss man belegen können
Wie findet ein Verkäufer im Kundengespräch die richtige Stelle in Vertrag und Preisliste?
Unter „Nachschlagen" steht eine Frage gegen die eigenen Verträge, Preislisten und Rundschreiben. Jeder Treffer nennt Unterlage und Seite; abgelaufene Fassungen werden gefunden und rot gekennzeichnet.
Was vorher das Problem war
Seit dem 27.07.2026 liegen Verträge, Preislisten und Rundschreiben je Carrier an einer Stelle statt in Postfächern. Damit war das Suchen beendet — das Nachschlagen nicht. Wer an der Tür gefragt wird, was die Verkabelung im Mehrfamilienhaus kostet, lädt keine vier PDF herunter und blättert. Er sagt „das schaue ich nach" — oder er nennt eine Zahl aus der Erinnerung, und die stammt oft aus der Preisliste davor. Genau dieser Fehler war der Grund, die Ablage überhaupt zu bauen; sie hat ihn nur an eine spätere Stelle verschoben.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Jeder Treffer nennt Unterlage, Art, Carrier und Seite und verlinkt die Datei. Eine Antwort ohne Fundstelle ist in diesem Feld wertlos: Wer eine Kondition nicht nachschlagen kann, darf sie nicht nennen.
- Abgelaufene Unterlagen werden gefunden und rot gekennzeichnet, nicht ausgeblendet. Sie zu verstecken hieße, eine Frage unbeantwortet zu lassen, obwohl die Antwort da ist — nur eben eine alte. Bei gleicher Passung steht die gültige Fassung vorn.
- Ein Vertriebspartner findet ausschließlich, was für ihn freigegeben ist. Die Suche benutzt dieselbe Grenze wie das Herunterladen — buchstäblich dieselbe: Sie stand vorher dreimal im Quelltext und steht jetzt einmal. Bei drei Kopien ist die Frage nicht mehr, ob die Regel richtig ist, sondern ob sie überall dieselbe ist.
- Bewertet wird nach der Zahl der verschiedenen getroffenen Begriffe, nicht nach Häufigkeit. Ein Abschnitt, in dem zwanzigmal „Preis" steht, ist nicht die Antwort auf eine Frage aus drei Begriffen.
- Gelesen wird beim Ablegen, nicht bei der Suche. Was nicht sofort passiert, passiert im Alltag nie — und ein PDF bei jeder Frage neu zu zerlegen würde mit jeder abgelegten Preisliste langsamer.
- Reine Bildscans haben keine Textebene. Das wird gesagt, statt eine leere Unterlage abzulegen und den Anwender suchen zu lassen, warum seine Preisliste nie gefunden wird.
- Ist unter Zugänge ein Sprachmodell hinterlegt, steht über den Fundstellen zusätzlich eine formulierte Antwort — aber nur, wenn sie sich auf eine Fundstelle stützt. Nennt das Modell keine oder eine erfundene Nummer, wird die Antwort verworfen und es bleibt bei den Stellen im Wortlaut.
- Ohne Sprachmodell fällt nur die Formulierung weg. Die Fundstellen sind der eigentliche Gewinn; das ist der Normalzustand und für die tägliche Arbeit meist genug.
- An das Modell gehen ausschließlich die gefundenen Abschnitte — nicht die Ablage, nicht der Kunde, nicht der Lead. Carrier-Unterlagen enthalten keine Personendaten; genau deshalb ist das der unbedenkliche Einsatz.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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