Neuigkeiten · 08.08.2026
„Provisionssatz fehlt“ sagt jetzt, welcher
Warum findet die Provisionsabrechnung keinen Satz für eine Position?
Der Klärfall „Provisionssatz fehlt" nennt jetzt die Angabe, die nicht passt: falsche Provisionsgruppe, falsche Laufzeit, Satz noch nicht oder nicht mehr gültig, falsche Vertragsphase, Provisionsart gar nicht hinterlegt. Dieselbe Auskunft steht im Provisions-Simulator.
Was vorher das Problem war
televero rät bei Provisionen nicht: Findet die Engine für eine Position keinen gültigen Satz, entsteht ein Klärfall statt eines geschätzten Betrags. Das ist richtig und bleibt so. Nur stand am Klärfall bisher genau ein Satz: „Provisionssatz fehlt". Wer ihn bearbeitet, muss daraufhin sechs Möglichkeiten von Hand durchgehen — und er tut das nicht einmal, sondern für jede betroffene Position. Das ist die teuerste Handarbeit im ganzen System: Sie fällt monatlich an, sie fällt dutzendfach an, und solange sie nicht getan ist, liegt das Geld.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Die Diagnose entsteht durch Weglassen, nicht durch Raten: Dieselbe Abfrage wird je Bedingung einmal ohne genau diese Bedingung wiederholt. Findet sich dann ein Satz, war es diese. Das ist keine Vermutung, sondern die Abfrage der Engine mit einer Bedingung weniger.
- Sie nennt, was es stattdessen gibt — vorhandene Provisionsgruppen, hinterlegte Laufzeiten, den frühesten und letzten Gültigkeitstag. Eine Auskunft ohne diese Angabe wäre nur eine zweite Verneinung.
- Mehrere Ursachen werden als mehrere genannt. Eine einzelne zu behaupten, wo zwei Angaben nicht passen, schickt den Bearbeiter in die falsche Richtung — und die zweite Runde kostet mehr als die ehrliche Aufzählung.
- Ein fehlender Vertragsbeginn bekommt eine eigene Aussage, weil die Abhilfe eine andere ist: Hängen die Sätze an der Vertragsphase, fehlt nicht der Faktor, sondern ein Datum am Vertrag. Wer stattdessen einen Faktor anlegt, hat den Fehler verdeckt statt behoben.
- Wird die Bestandsprovision an eine andere Vertriebsordnung weitergereicht, steht dabei, dass der Satz DORT fehlt. Ohne diesen Zusatz sucht der Bearbeiter in der falschen Vertriebsordnung.
- Der Hinweis entsteht beim Rechnen, nicht beim Anzeigen. Drei Wochen später ist der Vertrag womöglich geändert, und die Diagnose beschriebe einen anderen Fall als den, der den Klärfall ausgelöst hat.
- Am Klärfall steht jetzt ausdrücklich, dass es beim Carrier dazu nichts zu reklamieren gibt: Das ist ein Fall der eigenen Stammdaten. Eine Reklamation kostet dort nur Antwortzeit.
- Der Provisions-Simulator schwieg bisher, wenn nichts herauskam. Ein leeres Ergebnis sieht aus wie „keine Provision" und heißt in Wahrheit „falsch gefragt" — ein Schluss, der einem Partner gegenüber ausgesprochen wird.
- Die Kennung des Klärfalls bleibt „faktor_fehlt". Sie zu verfeinern hätte die Reklamationsbilanz in Varianten zerfallen lassen; der neue Text steht daneben, nicht darin.
- Beim ersten Testlauf hat die Gegenprobe einen echten Fehler gefunden: Ohne Vorabprüfung meldete das Weglassen-Verfahren alle fünf Dimensionen als schuldig — eine weggelassene Bedingung kann die Treffermenge nur vergrößern. Aus einem einwandfreien Szenario wäre eine Liste von fünf angeblichen Fehlern geworden.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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