Neuigkeiten · 01.08.2026
Der Kunde erinnert die Zahl, die ihm genannt wurde — nicht die im Angebot
Wie verhindert man, dass der Innendienst ein anderes Angebot baut, als der Verkäufer besprochen hat?
Der Außendienst und der Callcenter-Agent geben beim Anfordern vier Dinge vor: Tarif, Laufzeit, Preis und ob mit oder ohne zwölfmonatigen Wechselbonus angeboten werden soll. Der Innendienst sieht die Vorgabe ausgeschrieben, sein Eingabefeld ist damit vorbelegt — und weicht das gebaute Angebot ab, steht die Differenz daneben.
Was vorher das Problem war
Die Arbeitsteilung zwischen Außen- und Innendienst funktioniert nur, wenn die Übergabe genau genug ist. Ein Satz Freitext ist das nicht: Was am Küchentisch besprochen wurde, steht darin bestenfalls verkürzt, und der Innendienst rechnet mit dem, was er daraus liest. Auffallen würde eine Abweichung nicht beim Bauen — sondern vier Wochen später, wenn der Kunde sagt, ihm sei ein anderer Preis genannt worden. Dann ist es ein Widerruf.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Vier Angaben statt eines Satzes: Genau das wird am Küchentisch oder am Telefon besprochen — und genau das erinnert der Kunde später.
- Der Tarif kommt aus dem Katalog, muss es aber nicht. Ein Auswahlfeld, das nur den Katalog zulässt, blockiert jeden Sonderfall, und Sonderfälle gibt es im Vertrieb täglich.
- „Nicht angegeben“ ist etwas anderes als „ohne“. Der Wechselbonus kennt drei Zustände; ein Vorgabewert würde jede vergessene Angabe als bewusste Entscheidung gegen den Bonus ausweisen — und der Innendienst würde ohne ihn rechnen.
- Der Wunschpreis ist eine Vorgabe, kein Angebot. Was tatsächlich angeboten wird, trägt der Innendienst ein; sein Feld ist mit der Vorgabe vorbelegt, damit wer anders anbietet, es bewusst tut.
- Die Laufzeit muss es beim gewählten Tarif geben. Sonst fordert der Verkäufer etwas an, das nicht gebaut werden kann — und hat dem Kunden schon eine Laufzeit genannt, die es nicht gibt.
- Neu ist auch eine Tarifübersicht für den Vertrieb. Der Katalog lag bisher unter Stammdaten und damit hinter einem Recht, das ein Außendienstler nicht hat. Wer nicht nachsehen kann, schätzt.
- Fehlende Preise werden als fehlend gezeigt und nicht als 0,00 €. Ein Katalog, der eine Null behauptet, wo niemand einen Preis eingetragen hat, ist schlimmer als einer mit Lücken: Die Lücke fragt jemand nach, die Null nicht.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.