Neuigkeiten · 01.08.2026
Was man suchen muss, bleibt liegen — sobald es voll wird
Woran arbeitet der Vertriebsinnendienst, wenn niemand ihm sagt, was liegen geblieben ist?
Ein eigener Arbeitsplatz mit drei Warteschlangen: Angebote erstellen, Datenerfassung vervollständigen, Aufträge nachbereiten. Jede Zeile sagt, WAS fehlt — nicht, dass etwas fehlt.
Was vorher das Problem war
In der Vertriebssteuerung bekommt der Außendienst fast immer eine Arbeitsliste, der Innendienst fast nie. Seine Aufgaben hängen an den Vorgängen: ein Angebot hier, ein halb ausgefüllter Datenerfassungsbogen dort, ein Abschluss, der aus irgendeinem Grund nicht provisionsfähig wird. Solange wenig los ist, findet man das. Sobald es voll wird, findet man es nicht mehr — und niemand merkt es, weil nichts rot wird.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Drei Warteschlangen, weil es drei Tätigkeiten sind. In einer Liste vermischt arbeitet man morgens die kurzen Sachen ab und verschiebt die Datenerfassung, die zwanzig Minuten kostet, jeden Tag.
- „Nicht provisionsfähig“ ist keine Arbeitsanweisung. „Einwilligungsnachweis fehlt“ ist eine. Und wenn nichts fehlt, steht „nur noch bestätigen“ da statt eines leeren Feldes.
- Die Datenerfassungsliste zeigt nur, wo ein Auftrag daraus werden soll. Sonst wäre es Vorratsarbeit an Datensätzen, aus denen nie ein Auftrag wird — und eine Liste, die zur Hälfte daraus besteht, arbeitet niemand ab.
- Aufträge älteste zuerst: Ein Abschluss, der seit drei Wochen hängt, ist der teuerste in der Liste — die Provision ist verdient und liegt.
- Oben steht, für welche Partner der Mandant den Innendienst übernommen hat. Das gehört dorthin, weil die Dienstleistung bezahlt wird: Wer sie nicht erbringt, sollte das sehen.
- Die Rolle Revision hat hier keinen Zugang. Prüfen und bearbeiten in einer Person wäre wieder die Selbstkontrolle, gegen die es den Revisions-Call gibt.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
← Wer verkauft hat, bestätigt zuverlässig, was er verkauft hat · Der Kunde erinnert die Zahl, die ihm genannt wurde — nicht die im Angebot →