Neuigkeiten · 01.08.2026
Wer verkauft hat, bestätigt zuverlässig, was er verkauft hat
Wie prüft man im Vertrieb nach, ob ein Auftrag sauber zustande gekommen ist?
Nach dem Abschluss wird der Kunde noch einmal angerufen und bestätigt, wie der Auftrag zustande gekommen ist: mit wem gesprochen wurde, ob die genannten Zahlen zum Auftrag passen, ob die Unterlagen da sind. Der Call wird beim Abschluss eingeplant, folgt einem festen Fragenkatalog — und jede abweichende Antwort wird ein Klärpunkt zum Abarbeiten.
Was vorher das Problem war
Ein Widerruf im ersten Monat hat selten mit dem Produkt zu tun. Meist wurde eine Zahl anders genannt, als sie im Auftrag steht, oder jemand hat gesagt, das Angebot gelte nur heute. Auffallen würde das im Nachgespräch — nur führt das Nachgespräch in vielen Häusern die Person, die verkauft hat. Sie bestätigt zuverlässig, was sie verkauft hat, und der Fehler taucht erst als Rückbelastung wieder auf. Die kostet ein Vielfaches des Anrufs, und der Ärger fällt auf den Vertriebspartner zurück, nicht auf den, der sie verursacht hat.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Nicht der Verkäufer — geprüft in der Rechteprüfung und nicht in der Oberfläche: Ein Knopf, den man nicht sieht, ist keine Sperre; die Adresszeile gibt es weiterhin. Ausgeschlossen wird über Personenbezug UND Benutzerkonto, weil kleine Vertriebspartner oft ohne hinterlegten Mitarbeiter arbeiten.
- Eine eigene Rolle „Revision (Qualitätssicherung)“ in der Rollenverteilung. Sie beim Innendienst mitlaufen zu lassen hiesse, dass sie im Alltag der Auftragsbearbeitung untergeht — und eine Revision, die man „auch noch“ macht, findet nichts.
- Ein Fragenkatalog statt fünf Häkchen: Person, Zustandekommen, Vertragsinhalt, Unterlagen, Bestätigung — in dieser Reihenfolge. Wer mit dem Preis anfängt, bekommt eine Verhandlung statt einer Antwort.
- Zwei Fragen tragen den Kern: Wurde gesagt, das Angebot gelte nur heute? Wurde etwas zugesagt, das nicht im Auftrag steht? Ein „ja“ dort ist ein Befund und kein Detail.
- Befunde werden abgearbeitet, nicht vermerkt. Jede abweichende Antwort wird ein eigener Klärpunkt mit Maßnahme — ein Freitextfeld hat keinen Status, keinen Verantwortlichen und keine Frist. Ohne Maßnahme kein „Erledigt“: Ein Haken allein ist keine Bearbeitung.
- Ab einer Vertragsgröße, nicht bei jedem Abschluss: Jeden Auftrag nachzutelefonieren kostet mehr, als es an Stornos verhindert. Die Schwelle ist einstellbar; die Vorgabe sind mehr als 250 Euro Monatsumsatz.
- Wahlweise mit Sperre: Dann wird ein Abschluss erst provisionsfähig, wenn der Call bestätigt UND kein Punkt mehr offen ist. Ohne den zweiten Teil wäre das Abarbeiten freiwillig — und freiwillige Nacharbeit findet nicht statt, wenn die Provision schon gebucht ist.
- Eingeplant wird beim Abschluss, nicht später aus einer Liste heraus: Ein Call, den jemand abends anlegen muss, entsteht nicht. Fällig nach drei Tagen — danach erinnert sich der Kunde schlechter, und wenn er widerspricht, ist die Bearbeitung beim Anbieter schon gelaufen.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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