Neuigkeiten · 31.07.2026
Eine Agentur aus zwei Personen hat keinen Innendienst — sie verkauft
Wie rechnet man ab, wenn der Mandant den Innendienst für einen Vertriebspartner übernimmt?
Der Mandant kann den Innendienst eines Partners übernehmen — Angebotserstellung, Datenerfassung, Auftragsnachbereitung. Vergütet wird die Dienstleistung mit einem vereinbarten Anteil des Provisionsumsatzes, standardmäßig zehn Prozent. Beide Seiten stimmen getrennt zu; die Vergütung erscheint als eigene Position auf der Abrechnung, mit Satz und Bemessungsgrundlage im Klartext.
Was vorher das Problem war
Kleine Vertriebspartner haben keinen Innendienst. Sie haben zwei oder drei Personen, und die verkaufen. Die Arbeit dahinter fällt trotzdem an — nur abends, nebenbei und ohne Übung. Der Mandant hat einen Innendienst und macht dieselben Handgriffe täglich. Dass er sie mitübernimmt, ist in der Branche üblich; ungewöhnlich ist nur, dass es sauber vereinbart und abgerechnet wird.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Zwei Zustimmungen, kein Häkchen. Es ist eine entgeltliche Dienstleistung zwischen zwei Unternehmen; ein einzelnes Kennzeichen im Stammdatenblatt hiesse, dass eine Seite die andere zur Zahlung verpflichten kann. Jede Seite zeichnet mit Datum und Namen für sich.
- Welche Seite gezeichnet wird, ergibt sich aus dem angemeldeten Konto und nicht aus dem Formular. Ein Test versucht ausdrücklich, das zu umgehen — und muss scheitern.
- Wirksam wird die Vereinbarung mit der zweiten Zustimmung, und ab diesem Tag. Rückwirkend wird nicht abgerechnet: Rückwirkende Belastungen sind der sicherste Weg in einen Streit über die Abrechnung.
- Widerrufen kann jede Seite nur die eigene Zustimmung. Die der Gegenseite bleibt stehen — sie ist eine Tatsache und keine Einstellung.
- Der Satz steht am Partner und nicht im Programm. Zehn Prozent sind die Vorgabe, aber ein fest verdrahteter Satz wäre bei der ersten abweichenden Vereinbarung eine Programmänderung. Setzen kann ihn, wer die Leistung erbringt.
- Bemessen wird nach Rückbelastungen. Ein Storno nimmt eine Provision zurück; darauf noch eine Dienstleistung zu berechnen hiesse, dass der Partner für einen Umsatz zahlt, den er nicht behalten durfte. Bleibt nichts übrig, entsteht keine Position — eine negative Gebühr wäre eine Gutschrift, die niemand vereinbart hat.
- Im Angebots-Arbeitsvorrat steht an jeder Anforderung, wer zuständig ist. Ohne diese Marke säße der Innendienst des Mandanten vor Anforderungen, für die er nicht beauftragt ist — und die des zahlenden Partners blieben liegen, weil sie gleich aussehen.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
← Einen Partner zu löschen heißt, seine Abrechnungen mitzulöschen · Wer verkauft hat, bestätigt zuverlässig, was er verkauft hat →