Neuigkeiten · 07.08.2026
Die Verlustanalyse ist nur so gut wie ihr bequemster Schleichweg
Warum sind Verlustgründe im CRM am Ende doch nicht auswertbar?
televero hat die zwei Wege geschlossen, auf denen ein Verlust ohne Grund entstehen konnte: Auf der Pipeline-Tafel lassen sich „Gewonnen" und „Verloren" nicht mehr per Ziehen setzen, und an der Tür gibt es jetzt dieselben Verlustgründe wie am Telefon — als ein Fingertipp, nicht als zusätzlicher Schritt.
Was vorher das Problem war
Der Grund war beim Schließen eines Vorgangs Pflicht: im Arbeitsvorrat und in der Verlustmaske. Nur kannte die Pipeline-Tafel einen dritten Weg. Wer dort eine Karte in die Spalte „Verloren" zog, setzte die Stufe — ohne Grundart, ohne Rückfrage. Genau der bequemste Weg war der einzige ohne Pflicht, und über ihn läuft im Alltag der meiste Verkehr. Die zweite Lücke war größer und stiller: An der Tür gab es überhaupt keine Verlustgründe. Ausgerechnet der Kanal mit den meisten Absagen trug nichts zur Auswertung bei — die Kanalübersicht stellte zwei Spalten nebeneinander, von denen die eine begründet war und die andere schwieg.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Auf der Tafel sind „Gewonnen" und „Verloren" kein Ablageziel mehr. Ein Abschluss braucht Produkt und Provision, ein Verlust seinen Grund — beides kann eine gezogene Karte nicht mitbringen. Die Spalte sagt das jetzt selbst, statt die Karte erst zurückspringen zu lassen.
- An der Tür setzt jeder Grund-Knopf den Türstatus gleich mit: „Kein Bedarf", „Hat schon", „Preis", „Kein Ausbau", „Falsche Person". Es ist derselbe eine Fingertipp wie vorher — nur sagt er diesmal etwas aus.
- Trotzdem ist an der Tür nichts Pflicht. Wer im Stehen zu einer Auswahl gezwungen wird, tippt das Erstbeste, damit der Knopf endlich reagiert — und dann stehen erfundene Gründe in der Auswertung. Wer die Tür zugeschlagen bekommt, tippt weiterhin nur „Kein Interesse", und das ist dann die Wahrheit.
- Fünf Gründe an der Tür, acht am Telefon. Im Stehen liest niemand acht Knöpfe, und was man nicht liest, tippt man nicht.
- Beide Kanäle nutzen denselben Katalog. Ob man an der Tür oder am Hörer am Preis scheitert, ist dieselbe Erkenntnis — bei zwei getrennten Listen ließen sich die Kanäle nicht mehr vergleichen, und genau dafür gibt es die Kanalauswertung.
- Wird eine Tür beim nächsten Besuch doch interessant, fällt der Verlustgrund weg. Sonst zählt die Auswertung einen Verlust, den es nicht mehr gibt.
- Der Altbestand wird nicht rückwirkend geraten und erscheint als „ohne Angabe".
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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