Neuigkeiten · 08.08.2026
Ein Bericht, der jede Woche kommt, wird nicht gelesen
Wie erfährt eine Vertriebsleitung, dass in der Pipeline etwas kippt?
Montagmorgens prüft televero die Pipeline jedes Mandanten und meldet, was auffällt: eine eingebrochene Stufenquote, liegengebliebenes Geld, eine Umsatzprognose mit zu großen Lücken. Ist nichts auffällig, kommt nichts.
Was vorher das Problem war
Seit dieser Woche kann televero sagen, wo Vorgänge verloren gehen, was liegt und was im Monat zu erwarten ist. Gesehen hat das nur, wer die Seite aufmacht — und das tut im Alltag niemand, weil man dazu schon den Verdacht haben müsste, dass etwas nicht stimmt. Eine Auswertung, die man aufsuchen muss, beantwortet nur Fragen, die jemand ohnehin schon gestellt hat. Die interessanten Fälle sind die anderen.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Der Bericht schweigt, wenn es nichts zu sagen gibt. Einer, der jede Woche „alles unverändert" meldet, erzieht in vier Wochen dazu, ihn ungelesen wegzuklicken — und dann geht die eine Woche mit, in der etwas drinstand. Dieselbe Entscheidung wie bei der Postfachprüfung: gemeldet wird der Wechsel, nicht der Zustand.
- Eine Quote allein ist keine Nachricht. „43 Prozent" sagt niemandem etwas; „von 43 auf 20 gefallen" schon — und zwar dem, der etwas ändern kann. Verglichen wird die Woche mit der Woche davor, und nur dann, wenn beide genug Vorgänge hatten.
- Beim liegengebliebenen Geschäft steht der Betrag, nicht die Zahl der Vorgänge: „Vier Vorgänge liegen" ist eine Beobachtung, „18.000 € liegen seit vier Wochen" ist eine Entscheidungsgrundlage. Der größte steht dabei, damit klar ist, wo man anfängt.
- Kleinbeträge lösen nichts aus. Sonst meldet der Bericht jede Woche einen liegengebliebenen Kleinstvorgang, und die Gewöhnung frisst die Wirkung.
- Eine Prognose mit zu vielen Lücken wird gemeldet, bevor jemand mit ihr plant. Sie ist dann nicht falsch, sondern wertlos — und das ist ein Unterschied, den man kennen muss, bevor eine Zahl in eine Zusage wandert.
- Der Auszug geht an die Vertriebsleitung des Mandanten, nicht an Partnerkonten: Er spricht über die ganze Pipeline, und darin steht fremdes Geschäft.
- Je Woche eine Nachricht, auch wenn der Lauf zweimal startet. Die Kalenderwoche steht in der Adresse — dieselbe Absicherung wie bei den Postfachmeldungen.
- Beim Prüfen fiel ein Fehler an der Fenstergrenze auf: Alles, was in derselben Sekunde entstand wie der Lauf, fiel aus der Auswertung heraus. In der Prüfung war das die ganze laufende Woche. Die Grenze ist jetzt unten offen und oben geschlossen — jede Bewegung gehört genau einem Fenster an, und das jüngste reicht bis jetzt.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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