Neuigkeiten · 08.08.2026
Der Herzschlag blieb grün, während der Mahnlauf scheiterte
Wie merkt man, dass ein geplanter Lauf nicht mehr durchläuft?
Jeder geplante Lauf hinterlässt jetzt eine Spur: wann, wie lange, mit welchem Ausgang. Scheitert einer, geht eine Nachricht hinaus — einmal, nicht dreißigmal. Auf der Statusseite steht je Lauf, wann er zuletzt lief und ob er überfällig ist.
Was vorher das Problem war
Seit dem 31.07.2026 schreibt die Zeitsteuerung alle fünf Minuten einen Zeitstempel, und eine Warnleiste meldet, wenn er ausbleibt. Damit ist der schlimmste Fall abgedeckt: Der Cron läuft gar nicht. Er beweist aber nur, dass der Scheduler lief — nicht, dass ein einzelner Lauf lief, und schon gar nicht, dass er gelang. Wirft der Mahnlauf jeden Monat eine Ausnahme, bleibt der Herzschlag grün. Rechnungen, Mahnungen, Fristen, Löschlauf, Postfachprüfung: Für alle zusammen gab es ein Bit, und wer dieses Bit sieht, hält alles für in Ordnung.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Mitgeschrieben wird an einer Stelle, am Ereignis der Zeitsteuerung — nicht in den fünfzehn Befehlen. Ein Befehl, der das selbst übernimmt, vergisst es beim sechzehnten, und ausgerechnet der wäre dann der, der unbemerkt scheitert.
- Gemeldet wird der Wechsel, nicht der Zustand: Ein dauerhaft scheiternder Lauf schickt eine Nachricht, nicht dreißig. Die Entwarnung geht genauso hinaus — wer den Fehler gemeldet bekommt, muss auch erfahren, dass er weg ist.
- In der Nachricht steht ausdrücklich, dass der Herzschlag dabei grün bleibt. Ohne diesen Satz sucht jemand dort nach der Ursache und findet nichts.
- „Überfällig" rechnet televero aus dem bisherigen Abstand des Befehls selbst aus. Wie oft er laufen soll, steht in der Zeitsteuerung; es hier zusätzlich einzutragen wäre eine zweite Wahrheit, die beim nächsten Umbau still auseinanderläuft.
- Gerechnet wird mit dem Median, nicht mit dem Mittelwert: Ein einzelner Ausfall über die Feiertage zöge den Mittelwert so weit hoch, dass danach nichts mehr als überfällig gälte — und genau dann soll die Anzeige greifen.
- Unter drei Läufen wird nichts behauptet. Ein Abstand aus zwei Punkten ist keine Regel.
- Der Herzschlag selbst bekommt keine Zeile: Er hat keinen Befehlsnamen, und eine Zeile „Closure" alle fünf Minuten würde die Tabelle füllen, ohne etwas zu sagen. Sein Ausbleiben meldet die Warnleiste ohnehin.
- Das Mitschreiben darf keinen Lauf umbringen. Es ist Beiwerk; scheitert es, ist das ärgerlich, aber der Mahnlauf muss trotzdem gelaufen sein.
- Aufbewahrt werden 60 Tage. Länger beantwortet keine Frage, die jemand stellt — und ein vollständiges Protokoll gehört ins Log, nicht in die Datenbank.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.