Neuigkeiten · 31.07.2026
Der Verkäufer kann den Kunden, der Innendienst kann den Tarif
Wie teilt man Angebotserstellung zwischen Außendienst und Innendienst auf, ohne dass etwas liegenbleibt?
Der Türverkäufer und der Agent fordern das Angebot mit einem Klick an; der Bedarfsbogen des Vorgangs liegt dem Innendienst dabei vor. Der baut das Angebot im System des Carriers, lädt das verschickte PDF hoch und trägt Nummer und Betrag ein. Nach vierzehn Tagen meldet sich das Angebot beim Verkäufer zum Nachfassen. Alle Angebote stehen mit Status an einer Stelle — auch die, aus denen nichts wurde.
Was vorher das Problem war
Die Aufgabenteilung ist in fast jedem Vertriebshaus dieselbe, weil sie den Fähigkeiten folgt: Wer beim Kunden steht, kann den Bedarf aufnehmen; er kann nicht die Tarifwelt eines Carriers, die Verfügbarkeitsprüfung und die Angebotsnummer, an der später der Auftrag hängt. Der Innendienst kann das, sitzt aber nicht beim Kunden. Organisiert wird die Übergabe trotzdem meist gar nicht — sie läuft über Zurufe, Mails und Zettel. Das geht gut, bis jemand im Urlaub ist.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Das Angebotsdokument entsteht nicht in televero, sondern im System des Carriers. Dort stehen die Tarife, dort wird die Verfügbarkeit geprüft, dort entsteht die Nummer. Ein zweites Angebot daneben zu bauen hieße, Preise doppelt zu pflegen und am Ende zwei Dokumente zu haben, von denen eines falsch ist. Welches System zu welchem Carrier gehört, wird eingetragen und nicht programmiert.
- Der Bedarfsbogen steht im Arbeitsvorrat unter der Anforderung. Der Innendienst muss nicht anrufen, um zu erfahren, was gefragt ist — und der Kunde bekommt dieselbe Frage nicht zweimal gestellt.
- Das verschickte PDF wird mit hochgeladen. Ohne die Datei stünde in der Steuerung ein Betrag, und die Bedingungen kennte nur das Postfach dessen, der sie verschickt hat. Wer in vier Wochen nachfasst, muss lesen können, was tatsächlich angeboten wurde.
- Nach vierzehn Tagen meldet sich das Angebot beim Verkäufer, nicht beim Innendienst. Der hat es gebaut und verschickt, seine Arbeit ist getan. Nachfassen heißt anrufen, und anrufen kann der, der beim Kunden war.
- Ein fertig gerechnetes Angebot, das niemand nachfasst, ist die teuerste Zeile im ganzen Vertrieb: Die Arbeit ist bezahlt, das Ergebnis fehlt. Deshalb bekommt jedes verschickte Angebot ein Nachfassdatum, auch wenn niemand eins angibt — und „nachgefasst“ setzt immer einen neuen Termin.
- Zu einem Vorgang läuft höchstens ein Angebot. Zwei hießen: Der Kunde bekommt zwei Zahlen, und niemand weiß, welche gilt.
- Wo aus dem angenommenen Angebot ein offizieller Auftrag entsteht, prüft televero vorher den Datenerfassungsbogen. Fehlen Pflichtangaben, wird das Annehmen verweigert und gesagt, wie viele fehlen — sonst stünde in der Steuerung ein Auftrag, den es beim Carrier nicht gibt, und das fällt erst auf, wenn jemand die Provision sucht.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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