Neuigkeiten · 11.08.2026
Wer für einen Carrier verkauft, lernt einen Carrier.
Warum sieht ein Partner Schulungen zu Produkten, die er gar nicht anbieten darf?
Der Lernbereich zeigt nur noch die Produktkurse der Carrier, für die ein Partner laut Zusatzvereinbarung tätig werden darf. Dasselbe gilt für den Bildungsnachweis, die Leadverteilung und die Pflichtkurs-Erinnerung.
Was vorher das Problem war
Gemeldet wurde es als Anzeigefrage: Ein Partner, der ausschließlich für einen Anbieter verkauft, fand im Lernbereich die Kurse eines zweiten. Maßgeblich war bis dahin, welche Carrier sein Auftraggeber vertreibt — und ein Auftraggeber vertreibt mehr als einer seiner Partner. Zwischen Kursen zu Produkten, die er nie anbieten wird, findet niemand die, die ihn betreffen. Und Produktwissen eines Carriers gehört ohnehin nur zu dem, der damit arbeitet.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Maßgeblich sind jetzt die Zusatzvereinbarungen des Partners — genau die sagen, für welchen Carrier er tätig werden darf. Ein Mitarbeiter erbt die Zuordnung seines Partners: Er verkauft dieselben Produkte.
- Die Stelle, an der es weh tat, war nicht die Liste, sondern die Urkunde. Der Bildungsnachweis zählt erfüllte von geforderten Pflichtkursen — zählte er Pflichten eines fremden Carriers mit, kam der Partner nie über Bronze hinaus. An einem Ziel gemessen zu werden, das man nicht erreichen kann, weil einem der Kurs nicht einmal angezeigt wird.
- Auch die Leadverteilung rechnete falsch: Ein Partner konnte an einem Pflichtkurs scheitern, den er für ein Produkt hätte machen müssen, das er gar nicht verkaufen darf. Die Verteilung hätte ihn übersprungen, und niemand hätte gesehen, warum.
- Und die Erinnerung schrieb Mahnungen zu Kursen ohne Anlass. Eine Erinnerung, die man nicht befolgen kann, bringt niemandem etwas bei — sie bringt Erinnerungen in Verruf.
- Wer keine Zusatzvereinbarung hinterlegt hat, sieht weiterhin alles. Sonst wäre aus einer Verbesserung eine Sperre geworden: Wer ungepflegte Stammdaten hat, hätte von einem Tag auf den anderen gar keine Produktkurse mehr gehabt — und niemand hätte gewusst, warum.
- Kurse ohne Carrier sind allgemein und bleiben für alle sichtbar. Datenschutz im Vertrieb hängt nicht daran, für wen jemand verkauft.
- Nebenbei eingerichtet: checkdomain als Anbieter beim Versand-Postfach. Port und Verschlüsselung setzt televero selbst; einzutragen bleibt der Postausgangsserver, weil checkdomain ihn für jedes Postfach einzeln vergibt — samt Hinweis, wo er im Kundenbereich steht. Einen festen Namen einzusetzen wäre bequemer und falsch: Es sähe nach fertig eingerichtet aus und scheiterte erst bei der ersten Mail.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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