Neuigkeiten · 09.08.2026
Vier Wochen — dann gilt die Abrechnung als genehmigt
Wie lange kann man einer Carrier-Provisionsabrechnung widersprechen?
Jede eingelesene Carrier-Abrechnung zeigt jetzt, wie lange Einwendungen noch möglich sind. Sieben Tage vor Ablauf meldet televero sich — aber nur, wenn dazu Klärfälle offen sind.
Was vorher das Problem war
Carrier-Verträge geben für Einwendungen gegen eine Provisionsabrechnung in der Regel vier Wochen ab Zugang; danach gilt sie als genehmigt. Das ist eine Ausschlussfrist, und sie läuft leise: Sie steht in keinem Arbeitsvorrat, erzeugt keine Aufgabe und endet nicht mit einer Meldung, sondern mit dem Verlust eines Anspruchs. Der Regelfall in der Praxis: Eine Gutschrift wird eingelesen, ein Dutzend Positionen werden zu Klärfällen, jemand fragt beim Carrier nach — und während man auf Antwort wartet, ist die vierte Woche vorbei.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- In der Gutschriftliste steht je Abrechnung, wie viele Tage noch bleiben, ab wann sie als genehmigt gilt und wie viele Klärfälle dazu offen sind.
- Maßgeblich ist der Zugang beim Mandanten, nicht der Tag des Imports. Beides fällt oft auseinander — Urlaub, Poststapel, Freitagabend. Das Zugangsdatum lässt sich deshalb eintragen und korrigieren.
- Gemeldet wird nur, wo etwas zu holen ist: Eine Abrechnung ohne offene Klärfälle braucht keine Mahnung. Eine Meldung ohne Handlung erzieht dazu, die nächste zu überlesen.
- Der Ablauf ist eine eigene Nachricht. „Läuft in sieben Tagen ab" ist eine Aufforderung, „ist abgelaufen" eine Feststellung mit Folgen — wer nur die erste bekommt, hält den Fall womöglich weiter für verhandelbar.
- Ohne Zugangsdatum sagt televero das und rechnet nicht heimlich weiter: Eine geratene Restlaufzeit wäre schlimmer als keine, weil man sich auf sie verlässt.
- Die Meldung geht an das Haus des Mandanten, nicht an die Partner. Die Frist läuft zwischen Mandant und Carrier; ein Partner kann daran nichts tun.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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