Neuigkeiten · 01.08.2026
Der teuerste Auftrag ist der, von dem niemand mehr spricht
Wo steckt ein Auftrag zwischen der Unterschrift und dem laufenden Anschluss?
televero verfolgt den Auftrag jetzt bis zum laufenden Anschluss: Auftragsbestätigung, Nutzungsvertrag, Begehung, Tiefbau, Abschlusspunkt, Abnahme, Inbetriebnahme — jede Station mit einer Frist. Läuft sie ab, meldet sich der Auftrag von selbst, statt still zu einem Storno zu werden.
Was vorher das Problem war
Bis zur digitalen Unterschrift war der Vorgang lückenlos begleitet. Danach hörte televero auf — und danach beginnt bei einem neuen Glasfaser-Hausanschluss der längere Teil: ein Nutzungsvertrag mit dem Eigentümer, eine Begehung, ein Tiefbau, eine Abnahme. In dieser Zeit ruft der Kunde beim Verkäufer an und fragt, wann sein Anschluss kommt. Der Verkäufer weiß es nicht, der Innendienst müsste im System des Carriers nachsehen, und der Auftrag, an dem seit zwei Monaten nichts passiert ist, fällt niemandem auf.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Zwei Wege, weil es zwei Aufträge gibt: Liegt am Standort schon eine Leitung, ist es eine Schaltung mit drei Stationen. Muss neu gebaut werden, sind es sieben. Beides in einen Weg zu pressen hieße, dem einen Kunden Stationen zu zeigen, die ihn nichts angehen, und dem anderen die zu verschweigen, an denen es hängt.
- Der häufigste Grund für Stillstand ist der Nutzungsvertrag. Ohne die Unterschrift des Eigentümers beginnt nichts — und der Mieter, der den Vertrag geschlossen hat, weiß das meistens nicht. Ein Anruf an dieser Stelle rettet den ganzen Auftrag.
- Jede Station sagt, was jetzt zu tun ist, nicht nur, was ansteht. „Nutzungsvertrag steht seit 30 Tagen" beschreibt einen Zustand; wer neu ist, weiß nicht, was daraus folgt, und ruft jemanden an. Genau diese Anrufe soll televero abschaffen.
- Die Fristen sind Beobachtungszeiträume, keine Zusagen des Carriers. Sie beantworten eine einzige Frage: ab wann ist Schweigen auffällig?
- Ein zugesagter Termin, der verstreicht, zählt getrennt davon. Das ist etwas anderes als eine abgelaufene Beobachtungsfrist — hier hat der Carrier ein Datum genannt und nicht gehalten, und beim Kunden ist genau das der Anruf, der kommt.
- Eine Station gilt mit allem davor als erledigt. In der Praxis erfährt der Innendienst oft erst vom Technikertermin, dass der Tiefbau längst fertig war; wer dann drei Stationen einzeln nachklicken müsste, trägt gar nichts ein.
- Kommt ein Auftrag nicht zustande, wird der Grund festgehalten — aus einer Liste, nicht als Freitext. Ob Aufträge am Ausbau scheitern oder an Eigentümern, die nicht unterschreiben, sind zwei völlig verschiedene Antworten für den Vertrieb.
- Was stillsteht, erscheint in „Mein Tag“. Eine Arbeitsliste, die man auf einer eigenen Seite suchen muss, wird nicht gelesen.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.
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