Neuigkeiten · 13.08.2026
Wenn der Anbieter selbst zahlt
Wie bildet man ab, dass ein Vertriebspartner direkt beim Anbieter abrechnet?
Je Partner und Anbieter ist hinterlegt, wer die Provision zahlt. Was der Anbieter selbst abrechnet, erzeugt bei Ihnen keine Forderung — geführt wird es trotzdem. Dazu Zahlungsfristen je Anbieter und eine Vorschau, die sagt, was noch nicht fällig ist.
Was vorher das Problem war
In gewachsenen Vertriebsstrukturen rechnen nicht alle Partner gleich ab. Einer hat beim Anbieter einen eigenen Vertrag und bekommt seine Provision von dort; ein anderer vermittelt unter Ihrer Vertriebsordnung und wird von Ihnen bezahlt. Wer beide gleich behandelt, hat zwei Möglichkeiten, falsch zu liegen: eine Forderung zu erzeugen, die der Anbieter längst beglichen hat — oder eine Vergütung zu unterschlagen, die vereinbart ist. Beides fällt nicht beim Rechnen auf, sondern beim Zahlen, und dann beim Partner.
So sieht das in televero aus
Schematischer Nachbau der Oberfläche, kein Bildschirmfoto — und das mit Absicht: Ein Foto veraltet still, sobald die Anwendung umgebaut wird. Der Nachbau liegt im Quellcode neben der Oberfläche und wird beim Umbau mitgeändert. Dieselben Schaubilder nutzt die Online-Akademie in den Kursen zur Bedienung.
Die Entscheidungen dahinter
- Zwei Wege, die einander ausschließen: Entweder der Partner hat beim Anbieter einen eigenen Vertrag mit eigener Vertriebspartner-Nummer — dann zahlt der Anbieter ihn selbst und bei Ihnen entsteht keine Forderung —, oder er vermittelt unter Ihrer Vertriebsordnung, und Sie rechnen ab. Beides gleichzeitig gibt es nicht, und televero lässt es aus keiner Richtung mehr zu.
- Geführt wird trotzdem alles. Auch beim direkten Weg laufen Abschlüsse, Bestand, Storno und Kennzahlen weiter mit — es entsteht nur keine Provisionszeile. Ein Partner, dessen Leistung Sie nicht mehr sehen, weil er sein Geld woanders bekommt, wäre der teurere Preis für die einfachere Verwaltung.
- Zahlungsfristen je Anbieter: Wird eine Abschlussprovision erst Wochen nach der Aktivierung fällig, trägt die Zeile ihr Datum und läuft im Monatslauf nicht mit. Maßgeblich ist das Ende des Abrechnungszeitraums, nicht der Tag des Knopfdrucks — sonst hinge die Auszahlung daran, wann jemand Zeit hatte.
- Und sie verschwindet nicht stillschweigend: In der Vorschau steht „noch nicht fällig" mit Betrag und Datum. Ohne diesen Satz sieht man einen Einbruch der Summe und keinen Grund — und sucht die fehlende Provision bei den Klärfällen, wo es keinen gibt.
- Regeln je Anbieter statt Hausregeln: Ob neben einer Abschlussprovision noch eine Bestandsprovision läuft, ist eine Angabe am Anbieter. Als allgemeine Regel hätte sie stillschweigend auch dort gegriffen, wo etwas anderes vereinbart ist — und einem Partner ohne ein Wort Geld genommen.
- Bestehendes wird nachgeprüft, nicht nur Neues verhindert. Eine Regel wirkt nach vorn; was vorher entstanden ist, bleibt stehen und sieht auf keiner Seite auffällig aus. Der Handlungsbedarf meldet deshalb Widersprüche zwischen Anbindung und Vereinbarung — mit Partner und Anbieter beim Namen, denn eine Meldung ohne Namen zwingt zum Suchen.
Für wen televero gedacht ist
Für Callcenter, Vertriebsagenturen und Door2Door-Vertriebe, die Carrier-Provisionen über mehrere Stufen weitergeben — vom Auftraggeber über den Mandanten und den Vertriebspartner bis zum einzelnen Verkäufer. televero rechnet ab und weist nach; es ist kein CRM-Ersatz und kein Dialer.